Reiseinformationen: Südwesten der USA und Kanada

USA-Reise
USA-CAN-Reise

Diese Seite enthält allgemeine Information zur Planung einer Reise in den Westen Nordamerikas.
 


Bücher
Speziell auf die Nationalparks im Südwesten der USA ausgerichtet, ist folgendes Buch zu empfehlen:
Bittmann, Fugger
Reiseführer Natur: Südwesten der USA
BLV 1997
ISBN 3-405-14818-9
 
Mit dem Westen Kanadas beschäftigt sich dieser Reiseführer ausführlich:
Wagner, Grundmann
Canadas großer Westen mit Alaska
Reise Know-How 2000
ISBN 3-89662-174-2

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Einheiten
Einzig schwer ist die Umrechnung der Temperatur von Fahrenheit in Celsius: C = F - 32 x 5 / 9
(C...Temperatur in °C, F...Temperatur in °F)  
siehe auch: Arbeitsblatt Temperaturskalen
Weitere Umrechnungen:

1 mile 1,6 km
1 inch 2,5 cm
1 foot 0,3 m
1 pound 450 g
1 gallon 3,5 l

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Einkauf
Die großen Supermärkte haben durchgehend geöffnet - Nachschub erhält man demnach immer irgendwann und auch fast überall. Reist man mit einem Mietwagen und nächtigt in Motels, muss man bald auch auf kalte Speisen zurückgreifen (Auf die Dauer wird Fast Food zu eintönig.). In den Supermärkten findet man ein reichhaltiges Angebot meist riesiger und teurer Abpackungen (Ich habe selbst beobachtet, wie Einheimische die 10kg-Tüten Mehl und Zucker in die Einkaufskörbe luden.). Gutes Brot findet man kaum - einzig Weißbrot ist genießbar, der sündhaft teure Schinken schmeckt nicht, Käse ist genießbar, Milch schmeckt gut (jedoch hat man keinen Kühlschrank), jeglicher Saft ist zu süß (Ich empfehle stilles Wasser.), Schokolade findet man kaum (Ich habe nur gesalzene Schokoladenkekse gefunden.), das Obst ist super und das Bier schmeckt furchtbar. Diese nüchterne Bilanz soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass der verwöhnte Gaumen 3 bis 4 Wochen ganz gut - nur etwas wenig abwechslungsreich - überleben kann. Einheimische haben Rabattkarten, so dass die Produkte oft zwei Preisauszeichnungen besitzen - die ungefähr doppelt so hohen Preise gelten für die Touries. Ganz wichtig: Bei den Einkaufskörben sind im Gegensatz zu unseren nur zwei Rollen drehbar gelagert - das Kurven fahren wird dadurch erschwert. Die Waren werden meist vom überaus freundlichen Verkaufspersonal verpackt und älteren Personen wird die Ware auch bis ans Auto gebracht.
Klamotten kauft man am besten in San Francisco ein. Wenn auch etwas teuer, so ist die Auswahl an der Trendmode, die Deutschland ein halbes Jahr später erreichen wird, doch riesig. Bitte gehen Sie in einen Levis-Store und kaufen Sie 3 oder 7 Levis 501 auf Vorrat. Alternativ kann man sein Glück in Factory Outlets versuchen. Hier findet man heruntergesetzte Artikel von Markenfirmen.
Geschäfte sollte man - auch wenn die Sonne draußen noch so brennt - nur langärmlich betreten. Die Klimaanlagen laufen im Land der unbegrenzten Verschwendungen überall auf der höchsten Stufe.

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Geld
Geldwechsel in den USA ist zeitraubend. Am besten nimmt man etwas Bargeld, ungefähr die Hälfte der veranschlagten Summe in Reisechecks und eine Kreditkarte (VISA oder EUROCARD) mit. Eine Kreditkarte sollte unbedingt zur Reisekasse gehören, denn sie ist in den USA fast lebensnotwendig - dies fängt schon beim Mietwagen an.

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Golden Eagle Pass
Der Golden Eagle Pass ermöglicht den Eintritt in alle Nationalparks der USA über den Zeitraum eines Jahres. Er gilt für ein Auto mit allen Insassen und ist nicht auf andere Personen übertragbar (Unterschrift). Es ist uns jedoch nicht passiert, dass ein Parkranger auch den Reisepass zur Identifikation sehen wollte.

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Mietwagen
Ein geeignetes Auto reserviert und bezahlt man besser von Deutschland aus. Dies ist meist günstiger und außerdem vermeidet man Schwierigkeiten mit irgendwelchen Zusatzversicherungen. Weiterhin ist man sehr beweglich, wenn man gleich am Flughafen in ein Auto steigen kann und erst am Abflugtag den Wagen wieder einzulöst. Es empfiehlt sich - je nach Reisekasse - keinen zu kleinen Wagen zu wählen. Der Kofferraum ist meist etwas kleiner bemessen als bei Wagen vergleichbarer Größe in Deutschland, eine Kofferraumabdeckung, die vor unliebsamen Diebesaugen schützt, ist bei Wagen in der Größenordnung Opel Omega immer dabei und ein paar Meilen sollte man schon gemütlich im Auto aushalten können. Ich könnte mir kaum vorstellen, die riesigen Entfernungen mit einem Opel Corsa zu bewältigen. Schaut man in den Rückspiegel, so sieht man meist irgendwelche Jeeps in der Größe eines Kleinlasters hinter einem herschleichen - da kommt man sich selbst in einer größeren Limousine klein vor. Ein wunderschönes Extra ist bei den endlos langen geraden Straßen Cruise-Control, ansonsten sind die Autos fast durchgängig mit Automatikgetriebe ausgestattet.
Die Frage Auto oder Wohnmobil stellt sich nicht wirklich, denn ein Wohnmobil kommt zu zweit teurer und ein Motel bekommt man eigentlich überall.

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Motels
Günstig kommt man meist in Motel 6 oder Super 8 Motel unter. Noch billiger geht es, wenn man ein baufälliges Motel am Wegesrand bezieht, das keiner Motelkette angehört. Gut lebt man oft in einem Best Western. Die Qualität der Motels, auch der einer Motelkette kann sehr unterschiedlich ausfallen. Man kann sich demnach nicht darauf verlassen, dass nach einem schönen Best Western im nächsten Ort wieder ein ebenso gutes kommt. Die Auswahl eines Motels ist meist ein Kompromiss zwischen Übernachtungspreis und Anfahrtsweg. Da die Spritkosten jedoch gering sind, nimmt man meist eine weitere Fahrt in Kauf. Es lohnt sich nicht, von Deutschland aus vorzureservieren. Einerseits wird man in der Reiseplanung eingeengt und andererseits ist es teurer als vor Ort ein Motel zu buchen. Man findet eigentlich immer eine Unterkunft, wobei man am Wochenende in den berühmten Nationalparks vorsichtig sein sollte.
Gebührenfreie Telefonnummern zur Reservierung:

Best Western 800-528-1234
Comfort Inn 800-228-5150
Days Inn 800-DAYS INN
Econo Lodges 800-55-ECONO
Hilton Hotels 800-HILTONS
Holiday Inn 800-HOLIDAY
Motel 6 800-4-MOTEL-6
Quality Inn 800-228-5151
Super 8 Motel 800-800-8000
Travelodge 800-578-7878

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Straßen
Die größeren Straßen heißen Interstates (z.B. I-15), US-Highways (z.B. US-96) und State Highways (z.B. UT-56). Letztere werden von den einzelnen Staaten unterhalten, während die anderen unter Bundeshoheit stehen. Straßen mit ungeraden Nummern verlaufen immer von Süden nach Norden, Straßen mit geraden Nummern verbinden Ost- und Westteile. Mit einem gemieteten Auto erlischt die Versicherung beim Befahren unbefestigter Pisten. Da viele Sehenswürdigkeiten jedoch anders nicht zu erreichen sind, muss man dann und wann solche Risiken in Kauf nehmen. (Z.B. gelangt man zum Startpunkt des wohl schönsten Wanderwegs im Südwesten der USA, dem Chesler Park Trail nur über eine unbefestigte Straße mit viel Schotter und Sand.)

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Telefonieren
Zum Telefonieren kauft man sich als erstes eine Art Pre-Paid-Card, denn das Horten von Quarters nimmt sonst überhand. Ein Handy benötigt man kaum, denn die Telefonautomaten stehen fast überall.
Innerhalb der USA sind alle Nummern mit der Vorwahl 800 oder 1-800 gebührenfrei. Dies ist z.B. vorteilhaft für Motelreservierungen.
Die Vorwahl für Deutschland ist 01149. Weiß man gar nicht mehr weiter und möchte nach Hause, so rufe man die Nummer 1-800-292-0049 an und man wird mit einem deutschen Operator in Frankfurt verbunden, der ein R-Gespäch vermitteln kann.

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Trinkgelder
Trinkgelder wird man vor allem in den Großstädten schnell und überall los. Das beginnt beim Shuttlebusfahrer, beim Kofferschlepper in einem Hotel (jeweils 1-2 Dollar) und setzt sich fort bis zu den üppigen Trinkgeldern in Restaurants (rund 15% des Rechnungsbetrages). Man sollte dennoch daran denken, dass die Trinkgelder zumeist in den Lohn mit einkalkuliert sind. Beispielsweise ist in Restaurants das Geld für die Bedienung im Grundpreis noch nicht enthalten.

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Zeitzonen
Es gibt im Westen Nordamerikas drei Zeitzonen:

Pacific Time MEZ - 9 Stunden Kalifornien, Nevada, British Columbia
Mountain Standard Time MEZ - 8 Stunden Arizona, Colorado, New Mexico, Utah, Alberta
Central Time MEZ - 7 Stunden Texas


Zeitzonen

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