Der Arches Nationalpark ist einer der empfehlenswertesten
im Südwesten der USA. Es gibt hier die größte Steinbogenkollektion der
Erde. Sehr viele der überdimensionalen
natürlich entstandenen Brückenbögen (arches) kann man kletternd
erforschen. Der Sand im Arches NP ist sehr fein (vergleichbar mit
Ostseesand) und hat eine rötliche Farbe. Unsere Wanderschuhe tragen
noch heute die Zeichen der Wanderungen in Form dieses roten Sandes mit
sich herum.
Den Arches NP kann man nur in mehreren Tagen erkunden. Die 5-Stunden-Wanderung
auf dem Devils Garden Trail darf dabei nicht fehlen. Man sollte diese jedoch
früh beginnen, weil man so noch ohne Touristenscharen unterwegs sein kann.
(Beachten muss man dabei die Ausdehnung des gesamten Nationalparks. Von Moab, wo
man sicher residieren wird, sind es 5 Meilen bis zum einzigen echten Eingang des
Parks. Zum Devils Garden Trail sind es dann noch rund 20 Meilen.) Etwas
gefährlich wurde es für uns auf dem Rückweg vom Dark Angles, denn wir mussten
über einen ziemlich schmalen, etwa 200 m langen Bergrücken gehen, über den der
Wind ungehindert hinwegfegen kann. Die Windböen waren so stark geworden, dass
wir auf allen Vieren den Felsrücken überwinden mussten. Wanderer, die gerade auf
dem Hinweg waren, mussten umkehren. Der Trail lohnt sich aber, weil man in
wunderschöner Natur über Felsen wandert und an ungefähr 8 Brückenbögen
vorbeikommt. Darunter befindet sich z.B. auch die Landscape Arch, die etwa so
lang wie ein Fußballfeld ist.
Die Double Arch war der erste Brückenbogen, den wir
im Arches NP erkundeten. Im rechten Bild kann man zwei Personen erkennen, die
zeigen, wie gewaltig die Ausmaße der Bögen sind. Unter den Bögen stehend
(mittleres Bild zur Double Arch) sieht man zwei weitere Bögen: The Windows.
The Windows sind zwei große Löcher im Gestein (Nord- und Südfenster),
die je nach Tageslicht einen Blick in roten oder blauen Himmel ermöglichen.
Der Delicate Arch Viewpoint ermöglicht einen Blick
auf den meistfotografiertesten und wohl auch berühmtesten Naturbrückenbogen
der Welt. Auf eine Wanderung direkt zur Delicate Arch sollte man nicht
verzichten. Die Größe und Schönheit dieses Brückenbogens wird
einem erst richtig aus der Nähe bewusst. Zu empfehlen ist eine
Wanderung am späten Abend, so dass man die Delicate Arch bei
Sonnenuntergang betrachten kann. Die Farben und der Schattenwurf sind dann optimal.
Wir waren leider etwas zu früh unterwegs und konnten uns nicht mehr aufraffen,
die 2.4 Kilometer zur Delicate Arch noch einmal zu gehen.
Imposant ist außerdem der Balanced Rock. Die Bilder erklären den Namen sofort.
Der balancierte Stein ist ungefähr 3500 Tonnen schwer.
![]() Devils Garden Trail |
Karte:
Arches NP visitor informations photos |
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![]() Delicate Arch |
![]() Delicate Arch Viewpoint |
![]() Delicate Arch |
![]() Landscape Arch |
![]() In Nähe der Delicate Arch |
![]() Landscape Arch |
![]() Balanced Rock |
![]() Balanced Rock |
![]() Balanced Rock |
![]() Double Arch |
![]() Double Arch |
![]() Double Arch |
![]() Partition Arch |
![]() Navajo Arch |
![]() Devils Garden Trail |
![]() Tunnel Arch |
![]() The Windows |
![]() Arches NP |