Death Valley

USA-Reise
Reiseroute

Im Death Valley will man sicher nicht lange verweilen, es sei denn, man mag Wüsten. Für uns hieß es, an der letzten Tankstelle vor der öden Gegend volltanken (Weit und breit war hier schon kein Haus zu sehen, nur eine kleine Tankstelle in der Gluthitze mit einem Tankwart, der meinte, dass es heute noch heißer werden würde und uns fragte, ob wir auch genug zu trinken mithätten.) und hoffen, keine Panne zu haben. Die Hitze in der Wüste war so groß, dass man nicht eine Minute in der prallen Sonne aushielt, sondern sofort Schatten aufsuchte. Ich erkannte nun endlich auch den Sinn der Getränkehalter, die reichlich in dem amerikanischen Wagen vorhanden waren. Deprimierend war auch das Gefühl, immer die gleiche Einöde vor und hinter sich zu haben. Wie im linken Bild sah die Strecke die ganze Zeit aus. Hatte man nach Ewigkeiten die Berge am Horizont endlich erreicht und überwunden, war wieder das gleiche Panorama da. Trotz dem Speed Limit von meist 75 Meilen schafft man locker eine immense Strecke (Man sollte die gewaltigen Entfernungen in den USA dennoch nicht unterschätzen. Wir waren 21 Tage im Südwesten der USA unterwegs und sind 4174 Meilen, also rund 6700 km gefahren.): Man braucht fast nie abbremsen, kann dank Cruise Control die Beine hochlegen und muss alle 5 Minuten mal eine kleine Bewegung am Lenkrad machen, viel trinken und aufpassen, dass man nicht einschläft. Das Resumee zum Death Valley heißt nach unserem Trip: Heiß und öde - eine Landschaft, die man mal kurz erlebt haben muss, um zu wissen, dass es auch solche Orte auf der Erde gibt.

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